Leichte Rammsonde / Künzelstab

Leichte Rammsonde / Künzelstab
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  • SW10009
Künzelstab-Komplettset Mit dem Künzelstab lassen sich leichte Rammsondierungen (DPL) gemäß... mehr
Produktinformationen "Leichte Rammsonde / Künzelstab"

Künzelstab-Komplettset

Mit dem Künzelstab lassen sich leichte Rammsondierungen (DPL) gemäß DIN 22476-2 einfach manuell durchführen. Das Komplettset beinhaltet alle notwendigen Einzelteile:

  • Ersatz für DIN 4094 
  • Führungsstange mit Gummigriff
  • Fallgewicht mit Amboss
  • Bodenplatte mit Ziehvorrichtung 
  • und Froschklemme
  • 6 Sondierstangen à 1 m, Ø 22 mm
  • Sondierspitze 90° 5 cm²
  • 7 Gewindenippel M16
  • 2 Gabelschlüssel SW 19
  • 1 Inbusschlüssel SW 8
  •  Holzkoffer
Rammsondiergeräte dienen zur Ermittlung der Schichtgrenzen bei der Untersuchung des Baugrundes... mehr

Rammsondiergeräte dienen zur Ermittlung der Schichtgrenzen

bei der Untersuchung des Baugrundes für Gebäude-, Brücken-,

Straßenbau- oder sonstige Bauwerke, zur Nachprüfung von

Verdichtungsarbeiten und Schüttungen sowie zur Bestimmung

der Lagerungsverhältnisse rolliger Böden. Außerdem können

damit Informationen über bodenphysikalische Kennziffern

zur Beurteilung der Belastbarkeit des Bodens und für Standsicherheitsfragen

gewonnen werden.

Weiterhin können die Ergebnisse dazu verwendet werden, die

voraussichtlichen Rammeigenschaften des Bodens zu bestimmen,

da hier eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Rammsondierung

und der Rammung von Pfählen besteht.

 

Mit Rammsonden können verhältnismäßig leicht und schnell

gute Bodenaufschlüsse gewonnen werden.

Sondierungen mit der 'Leichten Rammsonde' können bei nicht

zu festem Boden im allgemeinen bis zu Untersuchungstiefen

von etwa 8 bis 12 m durchgeführt werden. Bei festeren Böden

und größeren Tiefen ist die 'Schwere Rammsonde' und bei Sondierungen

im Bohrloch ist die 'Standardsonde' zu verwenden.

Abmessungen und Gewichte der Sondiergeräte sind in der DIN

4094 festgelegt, während im Blatt 1 zu DIN 4094 Hinweise

für die Anwendung angegeben sind.

Der Alleinverkauf dieser Normblätter erfolgt durch den

Beuth-Verlag in Berlin.

Bei der Sondierung mit der 'Leichten Rammsonde' schraubt man

zunächst die Sondierspitze an eine Sondierstange und darauf den

Amboss. In den Amboss wird eine Führungsstange gesteckt, an

der das Fallgewicht bis zum oberen Anschlag hochgehoben und

dann frei fallengelassen wird. Die Sonden sind mit möglichst

gleichmäßiger Geschwindigkeit von ca. 15-30 Schlägen je

Minute in den Boden zu treiben.

 

Während der Rammarbeit werden die Schläge je 10 cm Eindringtiefe

gezählt. Zu diesem Zweck sind die Sondierstangen

in Abständen von 10 cm mit Rillen versehen. Als Messebene

wird die Bodenplatte verwendet.

Mit dieser Methode erhält man einen Mittelwert der

Schlagzahlen für die Eindringung von je 10 cm. Reicht

dieser Wert nicht aus, kann umgekehrt die Eindringung

für eine bestimmte Schlagzahl gemessen werden, indem

man in die Bodenplatte ein;Messlineal und in den Amboss einen

Zeiger einschraubt.

Ist nach Beendigung der Sondierung ein Herausziehen der

Sondenstangen von Hand nicht möglich, so verwendet man

eine nach dem Hebelprinzip arbeitende Zugvorrichtung, die mit

einer Froschklemme ausgerüstet ist und an die Bodenplatte

angeschraubt wird.

 

Für schwere Zieharbeiten ist die Kugelklemme mit dem

mechanischen Stangenheber zu verwenden.

Zur Entnahme einer kleinen Bodenprobe aus bindigen

Schichten kann eine Nutstange (auch Schlitzsonde oder

Peilstange genannt) verwendet werden.

Diese kann wahlweise mittels Handhammer, Künzelstab,

Elektro-Automatisches Rammgerät oder Aufbruch-Schlaghammer

eingetrieben werden. 

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